Der Augsburger "Stöpsel"

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Dezember 2000 bis April 2001
Sperrung der Maximilianstraße beim Herkulesbrunnen mit Straßenpollern, im Volksmund schnell „Stöpsel" genannt.

2. Dezember 2000
Überschrift in der Augsburger Allgemeinen: „Stöpsel" löst Chaos aus.

25.Januar 2001
Laut Umfragen ist „Stöpsel" in Augsburg das Unwort des Jahres.

8. März
Bei einem Treffen von Erich Vorwohlt (LBE), Helmut Grohmann (IHK) und Peter Grab (CIA) wird die Aktion „Augsburger Stöpsel" beschlossen, den Versuch zu unternehmen, den durch die Verkehrssperre entstandenen Imageschaden durch eine witzige und kreative Annahme desselben Themas auszugleichen.

30. März
Nach zahlreichen Protesten wird die Verkehrssperre am Herkulesbrunnen abgebaut, kurz zuvor findet am 24. März an gleicher Stelle im Rahmen des von der CIA organisierten „1. Langen Frühlingssamstags" die erste (und letzte) Augsburger „Stöpsel-Party" statt: Kinder und Jugendliche vereinnahmen mit Spielen und Aktionen den Platz um den Brunnen.

12. April
Die Künstlerfamilie Lettl erklärt spontan ihre Zustimmung, das Projekt zu unterstützen, unter anderem durch ein mehrere Meter hohes „Stöpsel-Kunstwerk, das baldmöglichst an einem exponenten Platz in der Augsburger City aufgestellt werden soll.
Am 16. April liegen erste Stöpselentwürfe vor, aus denen ein Entwurf zur Umsetzung ausgewählt wird.

25. Mai
Das Werk ist vollendet und erhält den Titel „Der Vielserter"(Nr.1). Drei Tage später kann das mehrere Meter hohe Kunstwerk mit einem Kran aufgestellt werden, zunächst im Garten der Familie Lettl.

7. Juni
Frau Bürgermeisterin Margarete Rohrhirsch-Schmid wird das Projekt vorgestellt, welches sie seitdem unterstützt. In der darauffolgen den Woche wird das Fundament am Rathausplatz, Ecke Steingasse angefertigt.

19.Juni
„Der Vielseiter" wird mit Unterstützung von Dieter Kirchmair (IHG), Erich Vorwohlt (LBE), Peter Grab (CIA) von der Bürgermeisterin enthüllt. Die Medien und zahlreiche Bürger sind anwesend. Fortan sorgt das Kunstwerk in Augsburg für Gesprächsstoff. Als Eyecatcher dient es vor allem der Werbung für eine Teilnahme an der Gesamtaktion „Augsburger Stöpsel", Von diesem Tag an werden Stöpsel-Bestellungen akquiriert.

23.Juni
Der Lettl-Verein schreibt bis 14. Juli zehn Stöpsel-Rohlinge aus Nr. 17 bis 22, 25,26,79, 81).
Die Aktion ist seitdem im Internet unter www.lettl.de.

2. Juli
Das Rohling-Grundmodell trifft in Augsburg ein.

11. Juli
Die StadtZeitung lobt einen Wettbewerb aus, die Aktion „Stöpsel- Kunst" und ruft die Leser auf, Entwürfe einzureichen. Am selben Tag wird der "Römer-Stöpsel" der Künstlerfamilie Lettl fertiggestellt.

25. Juli
Die StadtZeitung stellt die von der Jury ausgewählten 15 Stöpsel vor und ruft die Leser zu einer Abstimmung auf.

3.August
In Anwesenheit zahlreicher Medienvertreter und des Leiters des Römischen Museums, Dr. Lothar Bakker, wird mit Unterstützung der Stadtwerke Augsburg ein „Römer-Stöpsel" in einer Baustelle in der Kornhausgasse „entdeckt" und ausgehoben (Nr. 75).

15.August
Die Entscheidung ist gefallen, die Sieger des Stöpsel-Wettbewerbs stehen fest und werden in der StadtZeitung präsentiert (Nr. 15 und 16).

30.August
Die ersten Rohlinge werden in Augsburg angeliefert, die Auslieferung an die Besteller zur künstlerischen Weiterbearbeitung beginnt. Über 90 Stöpsel-Rohlinge sind zu diesem Zeitpunkt verkauft, die Nachfrage ist größer als das Angebot.

29. September 2001
Präsentationsstart von über 100 Stöpseln im Rahmen des Augsburg-Tags, auch „Der Längste Samstag des Jahres" genannt. Die Stöpsel sollen bis 30. November 2001 aufgestellt bleiben und sind öffentlich zugänglich.

8. Oktober 2001
Wegen des andauernden Vandalismus an den Stöpseln fällt die Entscheidung, die Stöpsel in Innenbereichen von öffentlichen Gebäuden bzw. in Schaufenstern der Innenstadt zu plazieren.

5.-11.Dezember 2001
Große Stöpselparade im Filmpalast am Moritzplatz


       Verkehrsbehinderung

       gezogene Stöpsel

       Der Vielseiter

       Rohling

       Römerstöpsel